Dirndl

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Über Dirndl

Mit der Operette "Im Weißen Rössl" wurde in Deutschland ein Dirndl-Boom entfacht. Auch in den USA wurden dadurch die Dirndl bekannt, denn unter dem Namen "The White Horse Inn" lief die Operette recht lange am Broadway.
Selbst Modedesigner Yves Saint Laurent ließ sich von den bayerischen Kreationen inspirieren. Er nahm in den 1970er Jahren Trachtenelemente wie das Schnürmieder, Schürzen oder Puffärmel in seine Kollektionen auf.
Aber woher kommen die Dirndl?

Herkunft von Lederhosen und Dirndl

Im August 1883 gründete der Dorflehrer Joseph Vogl mit seinen Freunden den ersten Trachtenverein in Bayern. Sie ließen sich feine Lederhosen schneidern, was Kritik und Empörung auslöste. Sie erschienen sogar in der Kirche in den neuen, kurzen Lederhosen. Aber König Ludwig II. fand Gefallen an der Idee und sprach Vogl und seinen Freunden ein Lob aus. Lederhosen und Dirndl dienten bis dato rein als funktionale Arbeitskleidung. Sie mussten solide genäht sein und Schutz vor Kälte, Wärme und Nässe bieten. Bauern, Senner und Flößer trugen lange Lederhosen. Bis Vogl die kurze Lederhose einführte. Auch die traditionellen Dirndl waren Arbeitskleidung. Mägde trugen einen Rock und eine Halbschürze sowie ein Mieder. Für den Alltag legten die Frauen Wert auf Bewegungsfreiheit und Funktionalität. Dementsprechend waren die Kombinationen auch aus schlichten Stoffen und gedeckten Farben. Das Wort Dirndl stammt vom Wort Dirn beziehungsweise Deern als Bezeichnung für ein junges Mädchen.

Mit der Zeit wurden Lederhosen und Dirndl immer aufwendiger verziert und aus feineren Stoffen hergestellt. Aus der schlichten Arbeitskleidung wurde nun auch Festtagskleidung, die bis heute zum Beispiel auf dem Münchner Oktoberfest ausgiebig vorgeführt wird. Seit den 1870er und 1880er Jahren entdeckten wohlhabende Frauen das Dirndl für sich, auch die adligen Herren zeigten sich nun mehr und mehr in der einstigen Arbeitskleidung.

Dirndl zur heutigen Zeit

Getragen werden Dirndl bis heute vor allem in Süddeutschland beziehungsweise in der Alpenregion.
Heute gibt es Dirndl als Kleider, das Mieder wurde durch eine bequemere weiße Bluse abgelöst. Geblieben ist aber der tiefe Ausschnitt. Edle Kreationen aus Samt, Seide und Brokat gehören heute zum Standartrepertoire der Hersteller und Designer. Üblich sind aber eher Baumwolle und Leinen. Variiert werden aber auch Farben und Länge. So gibt es Röcke in Knielänge, Röcke in der 60er (knapp über das Knie) oder 70er Länge (3/4-Länge), sowie den knöchellangen Klassiker. Bei den Farben ist heute praktisch alles erlaubt. Beliebt in diesem Jahr sind aber vor allem rosa, pink, orange und gelb, die klassischen Farben sind rot, grün und schwarz. Hier sind vor allem Anlass und Gelegenheit, aber auch der Geldbeutel entscheidend.
Die Trägerinnen sollten jedoch auf eine Kleinigkeit achten. Traditionell binden verheiratete Frauen die Schürze rechts, unverheiratete Frauen auf der linken Seite. Banden junge Frauen ihre Schleife vorne in der Mitte, war sie noch Jungfrau. Witwen trugen dagegen banden die Schleife hinten.
Das teuerste Dirndl überhaupt kostete 100.000 Euro und wurde aus reiner Wildseide genäht sowie 150.000 Swarovski-Steinen bestickt. Präsentiert wurde das gute Stück 2006 in München und stammt vom Trachtenhersteller Angermaier.
Feststeht jedenfalls, dass Dirndl nicht nur in Bayern und auf dem Oktoberfest beliebt sind. Jedes Jahr aufs Neue verkleiden sich an Fasching die Frauen mit diesem traditionellen Modetrend.



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